Rainer Kuchenbecker, 19632018 (aged 54 years)

Name
Rainer /Kuchenbecker/
Given names
Rainer
Surname
Kuchenbecker
Birth
October 31, 1963
Homberg/Duisburg
Latitude: 51.455 Longitude: 6.706
Occupation
Markscheider
May 19, 2005 (aged 41 years)
Rheinberg
Latitude: 51.544 Longitude: 6.605
Address: 47494 Rheinberg
Text:

Ministerialblatt (MBl. NRW.)
Ausgabe 2005 Nr. 49 vom 17.11.2005 Seite 1287 bis 1302

Note: Erteilen und Erlöschen von Anerkennungen zur Ausübung der

Erteilen und Erlöschen von Anerkennungen zur Ausübung der
Tätigkeit als Markscheider

Bek. d. Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie v. 28.10.2005 - 422 - 12 - 71 -

Aufgrund des § 6 des Markscheidergesetzes vom 8. Dezember 1987 (GV. NW. S. 483) gebe ich hiermit bekannt, dass die Anerkennung als Markscheider erteilt worden ist an:

Name Vorname Ort Datum
Kuchenbecker Rainer 47494 Rheinberg 15.08.2005g

MBl. NRW. 2005 S. 1300

Occupation
Dipl.-Ing.Markscheidewesen
Residence
2010 (aged 46 years)
Rheinberg
Latitude: 51.544 Longitude: 6.605
Address: Landwehrstr. 27, 47495 Rheinberg
Phone: 02843 1 69 89 52
Residence
December 1, 2011 (aged 48 years)
Moers
Latitude: 51.453 Longitude: 6.624
Address: Antoniusstr.7, 47441 Moers
Residence
2013 (aged 49 years)
Macaé
Latitude: -22.371 Longitude: -41.787
Address: Macaé, Brasilien
INDI:_WT_OBJE_SORT
Private
INDI:_WT_OBJE_SORT
Private
INDI:_WT_OBJE_SORT
Rainer Kuchenbecker (2001)
Rainer Kuchenbecker (2001)
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Rainer Kuchenbecker
Rainer Kuchenbecker
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Rainer Kuchenbecker
Rainer Kuchenbecker
Description
Biografie
Note: Menschen im Deutschen Markscheider-Verein

Menschen im Deutschen Markscheider-Verein
Rainer Kuchenbecker, HOJUARA, Brasilien
Dezember 2013
Als gebürtiger Duisburger des Jahrgangs 1963 bin ich am Niederrhein in Kamp-Lintfort und Rheinberg aufgewachsen. Nach Abitur und anschließendem Wehrdienst absolvierte ich zu-nächst von September 1983 bis Anfang 1986 eine Ausbildung zum Bergvermessungstechniker auf dem Bergwerk Friedrich-Heinrich der Ruhrkohle AG in Kamp-Lintfort, seinerzeit unter Leitung von Markscheider Niemöller. Bis zum Beginn des Studiums im WS86 an der RWTH Aachen arbeitete ich noch im Angestelltenverhältnis auf dem Bergwerk, das mir auch während des Studiums in den Semesterferien regelmäßig die Gelegenheit bot, meine praktischen Erfahrungen zu vertiefen. Die Ausbildung wurde zur Aufnahme des Studiums teilweise auf die notwendigen Ausbildungsabschnitte der Beflissenenzeit anerkannt.
Die intensive Beziehung zum Niederrhein wurde in dieser Zeit durch meine sportlichen Aktivitäten in den Amateur-Fußballvereinen der Region, insbesondere dem SV Lintfort (Aufstieg in die Verbandsliga 1982/83) und dem TuS Borth verstärkt.
Nach dem Studium Ende 1991 absolvierte ich unter Aufsicht des Landesoberbergamtes NRW in Dortmund meine Referendarausbildung zum Assessor des Markscheidefachs, die ich im April 1995 erfolgreich abschließen konnte. Wesentliche Stationen neben dem Landesvermessungsamt und dem Geologischen Landesamt waren das Bergwerk Niederberg der RAG, das Steinsalzbergwerk Borth, das Bergamt Moers und das Katasteramt Wesel. Schon während des Studiums hatte ich die Gelegenheit, Auslandserfahrung zu sammeln. Markante Stationen bildeten Einsätze als studentische Hilfskraft während der Bauphase des Eurotunnels im Jahre 1990 (Hauptkontrollmessungen durch DMT) und ein IAESTE-Auslandspraktikum im Chromitbergbau der Türkei (Etibank, Ostanatolien). Insofern traf das Angebot der Markscheiderkollegen Dr. Dames und Bauseler, für deutsche Stahlunternehmen (zuletzt Thyssen-Krupp) im brasilianischen Eisenerzbergbau tätig zu werden, auf fruchtbaren Boden.
Nach fast einjähriger Einarbeitungszeit bei der Exploration und Bergbau GmbH in Düsseldorf, be-gann ich im Februar 1996 meine Tätigkeit im Eisenerzbergbau der Ferteco Mineração S.A. in der Nähe von Belo Horizonte/Bundesstaat Minas Gerais. Wesentliche Aufgaben bestanden in der Koordination der markscheiderischen Belange vor Ort mit dem Firmensitz in Düsseldorf, insbesondere hinsichtlich der Lagerstättenplanung und der Modernisierung des Vermessungswesens vor Ort. Meilensteine meiner Aktivitäten waren die Einführung von GPS so-wie der Aufbau eines digitalen Workflows zur Integration der Ergebnisse verschiedenster Vermessungsinstrumente in ein digitales Kartenwerk. Nachdem ich auch auf privater Ebene mein Glück in Brasilien gefunden hatte (Heirat mit meiner Frau Alessandra), ging im Jahre 2001 mit dem Verkauf der Ferteco an das größte brasilianische Bergbauunternehmen Vale eine lange Tradition des deutschen Auslandsbergbaus in Brasilien sowie mein fast sechsjähriger Aufenthalt in Brasilien zu Ende.
Wieder in Deutschland, fand ich nach einem kurzen Intermezzo bei der Hansa Luftbild AG, Münster bei der Deutschen Montan Technologie (jetzt DMT GmbH & Co KG) meine neue berufliche Heimat. Im August 2002 als Abteilungsleiter der Abteilung Markscheidewesen eingestellt, wurde zu Beginn 2003 im Rahmen einer Routineoperation eine Krebserkrankung im Augenbereich diagnostiziert, die eine mehrmonatige Behandlung und den Verlust eines Auges nach sich zog. Nach Wiedereingliederung in das Berufsleben und einer Umstrukturierung des Unternehmens DMT beschäftigte ich mich mit fortan mit der Technik des Laserscannings und seiner Einführung in das Anwendungsfeld Bergbau. Das Tätigkeitsfeld umspannte neben der Koordination von Projekten im Aktiv- und Altbergbau die Entwicklung eines explosionsgeschützten 3D-Laserscanners sowie die Entwicklung eines kinematischen Lasermesssystems für den Einsatz in Bergbauschächten.
Nicht zuletzt durch meine Frau stets in Kontakt mit Brasilien (und seit 2009 mit einem festen Wohnsitz in Cabo Frio im Bundesstaat Rio de Janeiro) ergab sich zu Anfang 2013 eine zweite berufliche Chance in Brasilien. Bei der brasilianischen Firma Hojuara As Built 3D, ein Vermessungsdienstleister spezialisiert auf Laserscanning mit Sitz in Macaé/RJ, leite ich seitdem die Aktivitäten im Bereich Bergbau und Infrastruktur, in Kürze mit Sitz in Belo Horizonte, der Kreis schließt sich!
Heute kann ich auf fünfzig Lebensjahre und einige Lebens- und Berufserfahrung zurückblicken. Sollte ich ein Fazit ziehen, würde ich Bergbau und Sport als die mein Leben prägenden Elemente hervorheben. Und nicht zuletzt Brasilien, heute meine zweite Heimat. Was im Leben wichtig ist? Aus meiner Sicht: eine gute Ausbildung, Freude an der Arbeit, Offenheit, Toleranz, Gesundheit, Freunde und Familie.
Ein herzliches Glückauf aus Rio de Janeiro!
http://www.dmv-ev.de/attachments/article/113/ki_67-2013.pdf

Death
May 29, 2018 (aged 54 years)
Text:

waz vom 06.06.2018
RainerKuchenbecker

Note: Nachruf

Nachruf

Montag 11.06.18-11:27 Uhr |Autor: https://rp-online.de/

TuS Borth trauert um Rainer Kuchenbecker

Rainer Kuchenbecker gehörte 1989 der Aufstiegsmannschaft zur Landesliga an.

Die Fußball-Abteilung des TuS Borth trauert um Rainer Kuchenbecker, der 1989 der Aufstiegsmannschaft zur Landesliga angehörte. Auch in den Jahren danach war er eine feste Größe im Team. Beruflich zog's ihn dann nach Brasilien. Später kehrte Kuchenbecker mit der Familie zurück nach Borth und spielte bei den Alten Herren.

Wieder in Brasilien erkrankte Kuchenbecker an einer tückischen Krankheit, an der er im Alter von 54 Jahren starb. "Rainer war immer ein Vorbild in puncto Einsatzbereitschaft, Leidenschaft und Ehrlichkeit im Umgang sowohl mit den Mitspielern als auch Gegnern", sagte Abteilungsleiter Wolfgang Zeien.

TuS Borth 71 e.V., Mitteleg 21, 47495 Rheinberg

Burial
June 12, 2018 (14 days after death)
Rheinberg
Latitude: 51.544 Longitude: 6.605
Address: Friedhof Annaberg, Rheinberg
Text:

waz vom 06.06.2018
RainerKuchenbecker

Traueranzeige
1. Jahresgedächtnis
May 2019 (11 months after death)
Family with parents
father
Private
mother
Private
elder brother
Private
himself
Rainer Kuchenbecker (2001)
19632018
Birth: October 31, 1963 Homberg/Duisburg
Death: May 29, 2018
Family with Private
himself
Rainer Kuchenbecker (2001)
19632018
Birth: October 31, 1963 Homberg/Duisburg
Death: May 29, 2018
wife
Private
daughter
Private
Birth
Occupation
Text:

Ministerialblatt (MBl. NRW.)
Ausgabe 2005 Nr. 49 vom 17.11.2005 Seite 1287 bis 1302

Residence
Death
Text:

waz vom 06.06.2018
RainerKuchenbecker

Burial
Text:

waz vom 06.06.2018
RainerKuchenbecker

Occupation

Erteilen und Erlöschen von Anerkennungen zur Ausübung der
Tätigkeit als Markscheider

Bek. d. Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie v. 28.10.2005 - 422 - 12 - 71 -

Aufgrund des § 6 des Markscheidergesetzes vom 8. Dezember 1987 (GV. NW. S. 483) gebe ich hiermit bekannt, dass die Anerkennung als Markscheider erteilt worden ist an:

Name Vorname Ort Datum
Kuchenbecker Rainer 47494 Rheinberg 15.08.2005g

MBl. NRW. 2005 S. 1300

Description

Menschen im Deutschen Markscheider-Verein
Rainer Kuchenbecker, HOJUARA, Brasilien
Dezember 2013
Als gebürtiger Duisburger des Jahrgangs 1963 bin ich am Niederrhein in Kamp-Lintfort und Rheinberg aufgewachsen. Nach Abitur und anschließendem Wehrdienst absolvierte ich zu-nächst von September 1983 bis Anfang 1986 eine Ausbildung zum Bergvermessungstechniker auf dem Bergwerk Friedrich-Heinrich der Ruhrkohle AG in Kamp-Lintfort, seinerzeit unter Leitung von Markscheider Niemöller. Bis zum Beginn des Studiums im WS86 an der RWTH Aachen arbeitete ich noch im Angestelltenverhältnis auf dem Bergwerk, das mir auch während des Studiums in den Semesterferien regelmäßig die Gelegenheit bot, meine praktischen Erfahrungen zu vertiefen. Die Ausbildung wurde zur Aufnahme des Studiums teilweise auf die notwendigen Ausbildungsabschnitte der Beflissenenzeit anerkannt.
Die intensive Beziehung zum Niederrhein wurde in dieser Zeit durch meine sportlichen Aktivitäten in den Amateur-Fußballvereinen der Region, insbesondere dem SV Lintfort (Aufstieg in die Verbandsliga 1982/83) und dem TuS Borth verstärkt.
Nach dem Studium Ende 1991 absolvierte ich unter Aufsicht des Landesoberbergamtes NRW in Dortmund meine Referendarausbildung zum Assessor des Markscheidefachs, die ich im April 1995 erfolgreich abschließen konnte. Wesentliche Stationen neben dem Landesvermessungsamt und dem Geologischen Landesamt waren das Bergwerk Niederberg der RAG, das Steinsalzbergwerk Borth, das Bergamt Moers und das Katasteramt Wesel. Schon während des Studiums hatte ich die Gelegenheit, Auslandserfahrung zu sammeln. Markante Stationen bildeten Einsätze als studentische Hilfskraft während der Bauphase des Eurotunnels im Jahre 1990 (Hauptkontrollmessungen durch DMT) und ein IAESTE-Auslandspraktikum im Chromitbergbau der Türkei (Etibank, Ostanatolien). Insofern traf das Angebot der Markscheiderkollegen Dr. Dames und Bauseler, für deutsche Stahlunternehmen (zuletzt Thyssen-Krupp) im brasilianischen Eisenerzbergbau tätig zu werden, auf fruchtbaren Boden.
Nach fast einjähriger Einarbeitungszeit bei der Exploration und Bergbau GmbH in Düsseldorf, be-gann ich im Februar 1996 meine Tätigkeit im Eisenerzbergbau der Ferteco Mineração S.A. in der Nähe von Belo Horizonte/Bundesstaat Minas Gerais. Wesentliche Aufgaben bestanden in der Koordination der markscheiderischen Belange vor Ort mit dem Firmensitz in Düsseldorf, insbesondere hinsichtlich der Lagerstättenplanung und der Modernisierung des Vermessungswesens vor Ort. Meilensteine meiner Aktivitäten waren die Einführung von GPS so-wie der Aufbau eines digitalen Workflows zur Integration der Ergebnisse verschiedenster Vermessungsinstrumente in ein digitales Kartenwerk. Nachdem ich auch auf privater Ebene mein Glück in Brasilien gefunden hatte (Heirat mit meiner Frau Alessandra), ging im Jahre 2001 mit dem Verkauf der Ferteco an das größte brasilianische Bergbauunternehmen Vale eine lange Tradition des deutschen Auslandsbergbaus in Brasilien sowie mein fast sechsjähriger Aufenthalt in Brasilien zu Ende.
Wieder in Deutschland, fand ich nach einem kurzen Intermezzo bei der Hansa Luftbild AG, Münster bei der Deutschen Montan Technologie (jetzt DMT GmbH & Co KG) meine neue berufliche Heimat. Im August 2002 als Abteilungsleiter der Abteilung Markscheidewesen eingestellt, wurde zu Beginn 2003 im Rahmen einer Routineoperation eine Krebserkrankung im Augenbereich diagnostiziert, die eine mehrmonatige Behandlung und den Verlust eines Auges nach sich zog. Nach Wiedereingliederung in das Berufsleben und einer Umstrukturierung des Unternehmens DMT beschäftigte ich mich mit fortan mit der Technik des Laserscannings und seiner Einführung in das Anwendungsfeld Bergbau. Das Tätigkeitsfeld umspannte neben der Koordination von Projekten im Aktiv- und Altbergbau die Entwicklung eines explosionsgeschützten 3D-Laserscanners sowie die Entwicklung eines kinematischen Lasermesssystems für den Einsatz in Bergbauschächten.
Nicht zuletzt durch meine Frau stets in Kontakt mit Brasilien (und seit 2009 mit einem festen Wohnsitz in Cabo Frio im Bundesstaat Rio de Janeiro) ergab sich zu Anfang 2013 eine zweite berufliche Chance in Brasilien. Bei der brasilianischen Firma Hojuara As Built 3D, ein Vermessungsdienstleister spezialisiert auf Laserscanning mit Sitz in Macaé/RJ, leite ich seitdem die Aktivitäten im Bereich Bergbau und Infrastruktur, in Kürze mit Sitz in Belo Horizonte, der Kreis schließt sich!
Heute kann ich auf fünfzig Lebensjahre und einige Lebens- und Berufserfahrung zurückblicken. Sollte ich ein Fazit ziehen, würde ich Bergbau und Sport als die mein Leben prägenden Elemente hervorheben. Und nicht zuletzt Brasilien, heute meine zweite Heimat. Was im Leben wichtig ist? Aus meiner Sicht: eine gute Ausbildung, Freude an der Arbeit, Offenheit, Toleranz, Gesundheit, Freunde und Familie.
Ein herzliches Glückauf aus Rio de Janeiro!
http://www.dmv-ev.de/attachments/article/113/ki_67-2013.pdf

Death

Nachruf

Montag 11.06.18-11:27 Uhr |Autor: https://rp-online.de/

TuS Borth trauert um Rainer Kuchenbecker

Rainer Kuchenbecker gehörte 1989 der Aufstiegsmannschaft zur Landesliga an.

Die Fußball-Abteilung des TuS Borth trauert um Rainer Kuchenbecker, der 1989 der Aufstiegsmannschaft zur Landesliga angehörte. Auch in den Jahren danach war er eine feste Größe im Team. Beruflich zog's ihn dann nach Brasilien. Später kehrte Kuchenbecker mit der Familie zurück nach Borth und spielte bei den Alten Herren.

Wieder in Brasilien erkrankte Kuchenbecker an einer tückischen Krankheit, an der er im Alter von 54 Jahren starb. "Rainer war immer ein Vorbild in puncto Einsatzbereitschaft, Leidenschaft und Ehrlichkeit im Umgang sowohl mit den Mitspielern als auch Gegnern", sagte Abteilungsleiter Wolfgang Zeien.

TuS Borth 71 e.V., Mitteleg 21, 47495 Rheinberg

Death
Traueranzeige
Media object
Rainer Kuchenbecker (2001)
Rainer Kuchenbecker (2001)
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Rainer Kuchenbecker
Rainer Kuchenbecker
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Rainer Kuchenbecker
Rainer Kuchenbecker