Johann Philipp Kuchenbecker, 17031746 (aged 42 years)

Name
Johann Philipp /Kuchenbecker/
Given names
Johann Philipp
Surname
Kuchenbecker
Birth April 10, 1703 30 32
Kassel
Latitude: N51.319 Longitude: E9.497 Google Maps™ Bing Maps™ OpenStreetMap™

Text:

Die Kasseler Altstadt zur Zeit des Landgrafen Karl, Seite 156

Christening April 16, 1703 30 32 (aged 6 days)
Kassel
Latitude: N51.319 Longitude: E9.497 Google Maps™ Bing Maps™ OpenStreetMap™

Text:

Die Kasseler Altstadt zur Zeit des Landgrafen Karl, Seite 156

Note: unsicheres Datum, Alter = 14 Jahre
Death of a fatherSimon Kuchenbecker
August 14, 1703 (aged 4 months) Age: 30 years 24 weeks
Kassel
Latitude: N51.319 Longitude: E9.497 Google Maps™ Bing Maps™ OpenStreetMap™

Address: 34117 Kassel
Cause: verunglückt
Text:

Die Kasseler Altstadt zur Zeit des Landgrafen Karl, Seite 399

Source: BD_1673-SI
Shared note: Brückeneinsturz

Brückeneinsturz

... verunglückt 14.8.1703, mit vielen anderen Menschen, als die Auebrücke anläßlich eines Feuerwerks zusammenbrach. Auch seine Frau ist dabei verunglückt.

Strieder, Bd. 26: Eine am 14.August eben dieses Jahrs (1703, d. Red.) auf den Geburtstag des Landgrafen Carls angestellte Illumination in der Aue hatte auch ihn unter der Menge von Zuschauern herbeygezogen, die Auebrücke brach bey dieser Gelegenheit ein und er kam nebst mehreren Menschen ums Leben; seiner bey sich gehabten Ehegattin, Elisabeth Henrietten, Tochter des Predigers Just Valent. Sonntags und Wittwen des Dr. Med. Chrn. Pius Grau, mit der sich 1700 am 3.Aug. trauen lassen, widerfuhr das nämliche Schicksal ...

Death of a motherElisabeth Henriette Sonntag
August 14, 1703 (aged 4 months)
Kassel
Latitude: N51.319 Longitude: E9.497 Google Maps™ Bing Maps™ OpenStreetMap™

Cause: verunglückt
Text:

Die Kasseler Altstadt zur Zeit des Landgrafen Karl, Seite 399

Source: BD_1673-SI
Shared note: Brückeneinsturz

Brückeneinsturz

... verunglückt 14.8.1703, mit vielen anderen Menschen, als die Auebrücke anläßlich eines Feuerwerks zusammenbrach. Auch seine Frau ist dabei verunglückt.

Strieder, Bd. 26: Eine am 14.August eben dieses Jahrs (1703, d. Red.) auf den Geburtstag des Landgrafen Carls angestellte Illumination in der Aue hatte auch ihn unter der Menge von Zuschauern herbeygezogen, die Auebrücke brach bey dieser Gelegenheit ein und er kam nebst mehreren Menschen ums Leben; seiner bey sich gehabten Ehegattin, Elisabeth Henrietten, Tochter des Predigers Just Valent. Sonntags und Wittwen des Dr. Med. Chrn. Pius Grau, mit der sich 1700 am 3.Aug. trauen lassen, widerfuhr das nämliche Schicksal ...

Burial of a fatherSimon Kuchenbecker
August 17, 1703 (aged 4 months)

Confirmation March 28, 1717 (aged 13 years)
Kassel
Latitude: N51.319 Longitude: E9.497 Google Maps™ Bing Maps™ OpenStreetMap™

Text:

Monografie Helmut Thiele, Kassel, (1717-K#) Kassel

Note: unsicheres Datum, Alter = 14 Jahre
Occupation
Gerichtsschreiber (1730), Regierungsarchivar (1735)
1730 (aged 26 years)
Kassel
Latitude: N51.319 Longitude: E9.497 Google Maps™ Bing Maps™ OpenStreetMap™

Text:

Bericht des hessischen Geschichtsschreibers Johann Philipp Kuchenbecker über das Wirken Magister Konrads v. Marburg als Ketzerrichter in den "Analecta Hassiaca", Band 3, S. 72-75

Death of a paternal grandfatherJohann Philipp Kuchenbecker
May 2, 1731 (aged 28 years) Age: 84 years
Kassel
Latitude: N51.319 Longitude: E9.497 Google Maps™ Bing Maps™ OpenStreetMap™

Text:

Monografie Helmut Thiele, (1731-S#) Kassel

Note: unsichere(s) Altersangabe bzw. Geburtsjahr
Occupation
Bibliothekar
September 6, 1743 (aged 40 years)
Kassel
Latitude: N51.319 Longitude: E9.497 Google Maps™ Bing Maps™ OpenStreetMap™

Text:

HStAM Bestand 5 Nr. 16933 Ernennung des Johann Philipp Kuchenbecker anstelle des Johann Hermann Schmincke zum Bibliothekar, 1743

HStAM Bestand 40 a Rubr. 04 Nr. 1876 Besoldungsreskript für den Rat und Bibliothekar Johann Philipp Kuchenbecker zu Kassel, 1743

HStAM Bestand 5 Nr. 9677

Übertragung der Anwartschaft auf die Bibliothekarstelle, der Bibliothekarstelle selbst und der Aufsicht über die mathematischen Instrumente im Kunsthaus an den Regierungsarchivar Johann Philipp Kuchenbecker, 1743-1744

HStAM Bestand 40 a Rubr. 04 Nr. 1954 Bewilligung und Verabfolgung einer Besoldungszulage für den Rat und Bibliothekar Johann Philipp Kuchenbecker zu Kassel, 1744

Note: Quelle = Die Landesbibliothek Kassel 1580 - 1930, Seite 29
Biografie

Note: Johann Philipp Kuchenbecker, geb. am 10. April 170…

Johann Philipp Kuchenbecker, geb. am 10. April 1703, † am 1. Januar 1746, hessen-kasselscher Regierungsarchivar und seit dem Tode des Joh. Herm. Schminke 1743 auch Bibliothekar und Inspektor des physikalischen Cabinets und der Kunstkammer in Kassel. Schon als junger Student war er auf dem Gebiete der hessischen Geschichte thätig; 1720 erschien von ihm: „Oratio de illibata Hassorum religione“. 1728 begann er mit der Herausgabe der „Analecta Hassiaca“, welche bis zum Jahr 1742 auf 12 Colletionen anwuchsen. Außer einer Biographie des hessischen Rechtsgelehrten Herm. Vulten und Paul Hachenberg’s Geschichte des Kurfürsten Friedrich I. von der Pfalz veröffentlichte er dann 1744 seine „Gegründete Abhandlung von denen Erb-Hof-Aemtern der Landgrafschaft Hessen“. In seinem handschriftlichen Nachlaß finden sich Collectaneen zu einer Geschichte Landgraf Heinrichs I., ferner zur Geschichte verschiedener hessischer Klöster und Stifter, Hersfeld, Breitenau u. A. Quelle: Marburger Staatsarchiv. Strieder, Grundlage zu einer hessischen Gelehrten- und Schriftsteller-Geschichte VII.

Note: Nach Vollendung seiner akademischen Jahre in Marburg, wo er auch anfieng, zur mehreren Aufklärung der vaterländischen Geschichtskunde öffentliche Beyträge zu liefern, führte er als Hofmeister 1730 einen jungen Grafen v. Seibelsdorf nach Giessen; im Jahr 1732 gieng er von hier in seine Vaterstadt zurück, weil er den Zutritt zum Regierungsarchiv erhalten hatte. Im Frühjahr 1734 reisete er mit dem Geh. Rath und Regierungspräsidenten von Stain nach Stockholm, langte auch mit ihm am 12. Febr. 1735 wieder in Cassel an. Nun währte es etwa noch 8 Monate, so wurde er würklicher Regierungs-Archivarius; mit Beybehaltung dieser Stelle erlangte er im April des Jahres 1743 die Anwartschaft auf das Bibliothekariat Joh. Herrm. Schminken's, unter Hofnung auf Nachfolge. Dieses sein Tod räumte ihm solches noch in dem nämlichen Jahre ein, wo er also nicht nur zum würklichen Rath und Bibliothekarius sondern auch zum Inspektor, - wie es damals noch hieß, - über die mathematischen Instrumente und Kunstkammer ernannt wurde. Schon aber am 1. Januar 1746 gieng er, ledigen Standes, zur Ewigkeit über. (Strieder)
Death January 1, 1746 (aged 42 years)
Kassel
Latitude: N51.319 Longitude: E9.497 Google Maps™ Bing Maps™ OpenStreetMap™

Text:

HStAM Bestand 156 b Nr. 31 Sicherstellung der in der Wohnung des verstorbenen Regierungsarchivars Kuchenbecker vorhandenen Archivalien, 1746 Herausgabe der zum Kunsthaus gehörigen Schlüssel Kuchenbeckers

HStAM, 40 a Rubr. 04, 2112 Verabfolgung des Sterbequartals des Rats Bibliothekars Johann Philipp Kuchenbecker an dessen Erben, den Sekretär Jean Etienne Robert zu Kassel, 1746 - 1746

Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1745/46)

Family with parents
father
16731703
Birth: February 26, 1673 28Kassel
Death: August 14, 1703Kassel
mother
16711703
Birth: about 1671
Death: August 14, 1703Kassel
Marriage
Marriage: August 3, 1700Kassel
18 months
elder brother
17021702
Birth: January 22, 1702 28 31Kassel
Death: May 13, 1702Kassel
15 months
himself
17031746
Birth: April 10, 1703 30 32Kassel
Death: January 1, 1746Kassel
BirthEinwohnerliste Kassel
BirthKasseler Bürgerbuch_1520-1699
BirthFamilySearch
BirthAdressbücher Kassel
Text:

Die Kasseler Altstadt zur Zeit des Landgrafen Karl, Seite 156

ChristeningAdressbücher Kassel
Text:

Die Kasseler Altstadt zur Zeit des Landgrafen Karl, Seite 156

ConfirmationArchive in Hessen
Text:

Monografie Helmut Thiele, Kassel, (1717-K#) Kassel

OccupationArchive in Hessen
OccupationNordhesssische Führungsschicht, S. 2174 ff.
OccupationArchivportal-D
Text:

Bericht des hessischen Geschichtsschreibers Johann Philipp Kuchenbecker über das Wirken Magister Konrads v. Marburg als Ketzerrichter in den "Analecta Hassiaca", Band 3, S. 72-75

OccupationArchive in Hessen
Text:

HStAM Bestand 5 Nr. 16933 Ernennung des Johann Philipp Kuchenbecker anstelle des Johann Hermann Schmincke zum Bibliothekar, 1743

HStAM Bestand 40 a Rubr. 04 Nr. 1876 Besoldungsreskript für den Rat und Bibliothekar Johann Philipp Kuchenbecker zu Kassel, 1743

HStAM Bestand 5 Nr. 9677

Übertragung der Anwartschaft auf die Bibliothekarstelle, der Bibliothekarstelle selbst und der Aufsicht über die mathematischen Instrumente im Kunsthaus an den Regierungsarchivar Johann Philipp Kuchenbecker, 1743-1744

HStAM Bestand 40 a Rubr. 04 Nr. 1954 Bewilligung und Verabfolgung einer Besoldungszulage für den Rat und Bibliothekar Johann Philipp Kuchenbecker zu Kassel, 1744

DeathEinwohnerliste Kassel
DeathArchive in Hessen
Text:

HStAM Bestand 156 b Nr. 31 Sicherstellung der in der Wohnung des verstorbenen Regierungsarchivars Kuchenbecker vorhandenen Archivalien, 1746 Herausgabe der zum Kunsthaus gehörigen Schlüssel Kuchenbeckers

HStAM, 40 a Rubr. 04, 2112 Verabfolgung des Sterbequartals des Rats Bibliothekars Johann Philipp Kuchenbecker an dessen Erben, den Sekretär Jean Etienne Robert zu Kassel, 1746 - 1746

Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1745/46)

Christening

unsicheres Datum, Alter = 14 Jahre

Confirmation

unsicheres Datum, Alter = 14 Jahre

Occupation

Quelle = Die Landesbibliothek Kassel 1580 - 1930, Seite 29

Biografie

Johann Philipp Kuchenbecker, geb. am 10. April 1703, † am 1. Januar 1746, hessen-kasselscher Regierungsarchivar und seit dem Tode des Joh. Herm. Schminke 1743 auch Bibliothekar und Inspektor des physikalischen Cabinets und der Kunstkammer in Kassel. Schon als junger Student war er auf dem Gebiete der hessischen Geschichte thätig; 1720 erschien von ihm: „Oratio de illibata Hassorum religione“. 1728 begann er mit der Herausgabe der „Analecta Hassiaca“, welche bis zum Jahr 1742 auf 12 Colletionen anwuchsen. Außer einer Biographie des hessischen Rechtsgelehrten Herm. Vulten und Paul Hachenberg’s Geschichte des Kurfürsten Friedrich I. von der Pfalz veröffentlichte er dann 1744 seine „Gegründete Abhandlung von denen Erb-Hof-Aemtern der Landgrafschaft Hessen“. In seinem handschriftlichen Nachlaß finden sich Collectaneen zu einer Geschichte Landgraf Heinrichs I., ferner zur Geschichte verschiedener hessischer Klöster und Stifter, Hersfeld, Breitenau u. A. Quelle: Marburger Staatsarchiv. Strieder, Grundlage zu einer hessischen Gelehrten- und Schriftsteller-Geschichte VII.